Unsere Quellen

Das integrale Modell von Ken Wilber

Die integrale Systematik orientiert sich am AQAL-Modell von K. Wilber. AQAL bedeutet Alle Quadranten (Perspektiven), Alle Linien (Entwicklungsthemen). Vereinfacht ausgedrückt: die Integrale Unternehmenslandkarte berücksichtigt alle wichtigen Perspektiven: Soft- / und Hardfacts, Innenperspektive und Außssenperspektive. Innerhalb der Perspektiven werden alle wichtigen Entwicklungsthemen wie Führung, Kommunikation, Strategie, Prozesse, Kundennutzen, Innovation etc. berücksichtigt.

Wichtige Anmerkung für Ken Wilber Kenner: Im Unternehmensmodell stellen wir das „Wesen Unternehmen“ in den Mittelpunkt. Das bedeutet: wir stellen AQAL nicht aus dem Blickwinkel des Menschen sondern aus dem Blickwinkel des Unternehmens dar. Wir sind uns bewusst, dass das Unternehmen ja lediglich ein soziales Holon und kein effektives Holon ist. Wir haben uns trotzdem zu dieser angepassten Darstellung entschlossen, da sie für die Betrachtung der Unternehmensentwicklung sehr viel praktischer ist, als die AQAL-Sicht des einzelnen Menschen. Im Umfeld der Persönlichkeitsentwicklung verwenden wir wieder das AQAL-Bild von Ken Wilber (ergänzt mit den Linien von Wulf Mirko Weinreich).

Thema Wer Was
Persönlichkeit    J. Piaget, M. Commons  

Subjekt-Objekt-Beziehung; 
Modell hierarchischer Komplexität

  J. Loewinger + S. Cook-Greuter Selbst-Entwicklung
  R. Kegan    Verbindung von Kognition und Moral-Entwicklung: Subjekt-Objekt; Innen-Steuerung, Aussensteuerung
  A. Maslow  Bedürfnisse
  L. Kohlberg             Moral
  J. Gebser  Zustand, Bewusstsein, Denken, Zeit-Raum-Dimension
  C. Graves  Werte
  E. Erikson  Menschliche Identität (psychosoziale Entwicklung)
Gesellschaft    C. Graves Werte
  J. Gebser  Kultur, Bewusstsein, Denken, Raum-Zeit-Dimension
Unternehmen    F. Glasl Stufen der Organisation
  D. Beck, C. Cohen Wertebezogen
  M. Bär, R. Krumm, H. Wiehle Wertebezogen

 

Systemische und metasystemische Ansätze

Für die integrale Beratung sind Modelle, die ein Denken jenseits der Linearität ermöglichen, von grosser Bedeutung. Sie unterstützen die Bewältigung von hoher Komplexität und stellen damit eine grosse Herausforderung .

Wichtige Quellen für diese Ansätze:

  • Hypnotherapie und Lösungsorientierung: Milton H. Erickson, Steve de Shazer, Gunther Schmidt, Stephen G. Gilligan
  • Systemik und Kybernetik: Gregory Bateson, Frederic Vester, Peter Senge
  • Sinnstiftung, Werteorientierung: Viktor E. Frankel, Mathias Varga von Kibéd
  • Organisationsentwicklung, Großssgruppenprozesse: Marvin Weisbord, Harrison Owen, Trigon Beratung
  • Organisationsstrukturaufstellungen: Mathias Varga von Kibéd, Insa Sparrer
    Konfliktmanagement: Friedrich Glasel, Marshall B. Rosenberg
  • Psychologie diverse: Schulz von Thun, Mihaly Csikszentmihalyi, Eugene T. Gendlin, Maja Storch, Mary Goulding
  • Hirnforschung, Stressforschung, Motivationsforschung: Gerald Hüter (und viele andere)
    Zusammenwirken von Denken, Fühlen, Körperreaktion: Benita Cantieni, Gerald Hüter, Paul Ekman
  • Etablierung eines neutralen Beobachters: Genpo Roshi